Hemotune erhält 14 Millionen Franken

Schlieren ZH – Hemotune hat in einer Serie-B2-Finanzierung 14 Millionen Franken akquiriert. Mit dem frischen Kapital will das Medtech-Unternehmen das Blutreinigungssystem HemoSystem in die klinische Phase überführen.

Hemotune, ein in Schlieren ansässiges Medtech-Unternehmen, hat eine Serie-B2-Finanzierung in Höhe von 14 Millionen Franken abgeschlossen. Wie es in einer Medienmitteilung heisst, wurde die Investition von Belmondo angeführt. Unterstützt wurde sie von VP Venture Partners, HEMEX, Occident, der Zürcher Kantonalbank (ZKB) sowie der Genfer Beteiligungsgesellschaft EFI. Die Investition soll es hemotune ermöglichen, sein Blutreinigungssystem HemoSystem in die klinische Phase zu überführen.

Hemotune ist es mit dem System gelungen, grosse Biomoleküle direkt aus dem Blut von Patienten zu entfernen. Der Einsatz von HemoSystem konzentriert sich zunächst auf die Behandlung der von Sepsis verursachten Immundepression. Eine weitere Anwendung ist später nicht ausgeschlossen. Angesichts von jährlich 11 Millionen Toten als Auswirkungen schwerwiegender Sepsis ist die von hemotune entwickelte Technologie sowohl für Patienten als auch für Gesundheitssysteme von Bedeutung.

„Ich bin sehr stolz auf die Leistungen unseres Teams beim Abschluss der präklinischen Entwicklung des HemoSystems“, wird Lukas Langenegger, CEO und Mitgründer der hemotune AG, in der Mitteilung zitiert. „Der Erfolg unserer Serie B2-Finanzierungsrunde unterstreicht nicht nur das Potenzial unserer innovativen Blutreinigungsplattform, sondern auch das Vertrauen unserer Geldgeber in unser Team und unsere Vision, die medizinische Behandlung zu revolutionieren.“ Dr. Darius Madjdpour, Gründer von Belmondo, zeigte sich von der Entwicklung von hemotune in den vergangenen sieben Jahren beeindruckt: „Wir freuen uns, das Team auf seinem weiteren Weg zu unterstützen und sind gespannt darauf, wie sich das Produkt in den kommenden Jahren weltweit verbreiten und vielen Patienten helfen wird.“

Hemotune ist eine Ausgründung aus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) von 2017 und hat seinen Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich.  ce/ww

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