Innosuisse fördert Surgical Fusion Technologies mit 1,2 Millionen Franken

Schlieren ZH – Surgical Fusion Technologies kann mit 1,2 Millionen Franken von Innosuisse seine sportmedizin­i­sche Operationsmethode weiterentwickeln. Dabei stellt die Medtech-Firma durch einen Ultraschallgenerator bioresorbierbare Verankerungen bereit, die Weichteile mit dem Knochen verbinden.

(CONNECT) Die Schweizerische Innovationsagentur Innosuisse unterstützt die Surgical Fusion Technologies GmbH mit einem Zuschuss in Höhe von 1,2 Millionen Franken. Laut einer Mitteilung des im Bio-Technopark Schlieren-Zürich ansässigen Medtech-Unternehmens wird dies die Entwicklung von Lösungen der nächsten Generation zur Weichgewebe-Knochen-Fixierung beschleunigen. Diese sollen die chirurgischen Ergebnisse in der Sportmedizin und bei orthopädischen Eingriffen verbessern.

Der Name des Projekts lautet Aligned Fibers for Ultrasonically Bioactivated Implants (AFUBI). Es involviert als Projektpartner sowohl das Institut für Werkstofftechnik und Kunststoffverarbeitung an der OST – Fachhochschule Ostschweiz, als auch die drei Institute der Fachhochschule Nordwestschweiz für Polymer-Nanotechnologie, Polymertechnik und Chemie & Bioanalytik.

Das AFUBI-Projekt führt ein Fixierungskonzept ein, das auf ultraschallaktivierten, vollständig bioresorbierbaren Ankern basiert, die während der Implantation direkt mit dem Spongiosa-Knochen verwachsen. Die über die firmeneigene SupraFusion-Plattform kontrollierte Freisetzung bioaktiver Bioglasfasern soll die Knochenintegration beschleunigen. Durch die lokale Verflüssigung der Implantatoberfläche mittels Ultraschall ermöglicht die Technologie eine mikroinvasive Verankerung mit geringerem Knochentrauma im Vergleich zu heutigen Ankern.

„Dieser äusserst willkommene Zuschuss von Innosuisse ist eine wichtige Bestätigung unserer Technologie und ihres Potenzials, neu zu definieren, wie sich bioresorbierbare Implantate mit dem Knochen verbinden“, wird Chief Technology Officer Jörg Mayer zitiert. „Das AFUBI-Projekt ermöglicht es uns, einen minimalinvasiven Fixierungsansatz weiterzuentwickeln, der mechanische Leistungsfähigkeit mit biologisch aktiven Schnittstellen verbindet.“ ce/mm

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