Sarah Harbarth tritt als CEO von KUORI zurück

Schlieren ZH – Sarah Harbarth zieht sich aus dem operativen Geschäft der Schlieremer KUORI GmbH zurück und will sich in der Zukunft als Mitglied des Verwaltungsrates für das Unternehmen engagieren. KUORI entwickelt Gummi- und Kunststoffmaterialien aus Nebenprodukten der Lebensmittelherstellung.

(CONNECT) Firmengründerin Sarah Harbarth zieht sich als CEO der KUORI GmbH zurück, um sich auf ihren Master of Business Administration zu konzentrieren, wie aus einer Mitteilung hervorgeht. Darüber hinaus möchte sie sich in Zukunft im Verwaltungsrat des Unternehmens engagieren. Es sei nun der richtige Zeitpunkt, dass KUORI ebenso die weiteren Schritte angeht wie auch Harbarth selbst.

KUORI stellt seine BIOWA-Filamente aus Abfällen der Lebensmittelproduktion wie Walnussschalen und Olivenkernen her. Daraus entsteht biobasiertes, biologisch abbaubares und recyclingfähiges thermoplastisches Elastomer (TPE) und Gummi. Die ersten Ideen in diese Richtung seien bereits 2019 entstanden, so Harbarth in der Mitteilung. In der Zeit danach sei sie von der Studentin zur Firmengründerin und zur CEO geworden, habe sich um die Finanzierung, das Team und um anfallende Probleme gekümmert, sie sei „mit KUORI gross geworden“. Nun sei das Unternehmen an einem Punkt, wo es die notwendigen Schritte zur Skalierung gehen könne.

Bei KUORI handelt es sich um eine Ausgründung der Fachhochschule Nordwestschweiz in Basel mit Sitz im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/jh

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