Securecell veröffentlicht neue Version 24.1.0 von Lucullus  

Urdorf ZH – Securecell hat eine neue Version seiner Software Lucullus zur digitalen Steuerung von Bioprozessen veröffentlicht. Mit Version 24 wurden neue Funktionen implementiert und eine Reihe von Fehlern behoben.

Das Biotech-Unternehmen Securecell AG aus Urdorf präsentiert ein Update für seine Software Lucullus. Laut Medienmitteilungfolgt das neueste Update auf die Version 23.0.0 und trägt den Namen Version 24.1.0. Es seien viele neue Funktionen implementiert und eine lange Liste von Fehlern behoben worden.

Zu den Änderungen in der neuen Version heisst es in der Medienmitteilung, Securecell habe nach eingehender Prüfung festgestellt, dass einige Funktionalitäten nicht genutzt werden. Sie werden in Lucullus 24.1.0 ausgeblendet. Weiter wird nun die OPC UA Server-Schnittstelle anstelle von OPC DA für die Interaktion mit OPC-Clients zur Abfrage von Lucullus Echtzeit-Prozessdaten unterstützt. Die Lucullus REST API wurde mit Endpunkten zum Abruf von auf Media Tool bezogenen Daten wie Materialdetails, Osmometerwerte, Gewichte und mehr verbessert. Die Funktionen sind in der Benutzeroberfläche des Operationswerkzeugs sichtbar, so dass sie bei der Rezepterstellung leicht ausgewählt werden können.

Eingeführt wurde die asynchrone Funktionsausführung in Schrittketten, so dass die Funktion im Hintergrund ausgeführt werden kann, während eine Master-Operation läuft. Damit unterbricht die Ausführung von Funktionen nicht mehr den Workflow des Hauptprozesses.

Weitere Neuerungen sind, dass der Standard-Datenlogger-Betrieb die sofortige Aufzeichnung von Prozessdaten nach erfolgreicher Installation von Lucullus ermöglicht. Nicht mehr unterstützt werden Oracle-Datenbankversionen 11 SE2/EE und XE. Securecell empfiehlt ein Upgrade auf Version 18/21 XE oder 19 SE2/EE.

Die Version Windows 7 wird nicht mehr, Windows 10 und 11 werden unterstützt. Und Oracle Linux OS Versionen 8.0 bis 8.9 werden unterstützt, heisst es in der Übersicht von Securecell.

Securecell ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. ce/gba 

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