Virometix veröffentlicht positives Ergebnis von Phase-I-Studie
Schlieren ZH – Virometix wird die Entwicklung seines Impfstoffkandidaten zur Prävention von Pneumokokken-Erkrankungen fortsetzen. Die von CEO Anna Sumeray geführte Firma berichtet nach der klinischen Phase I von robusten Immunantworten auf alle drei Zielantigene und einem ausgezeichneten Sicherheitsprofil.
(CONNECT) Virometix hat positive Daten aus seiner Phase-I-Studie zu V-212 bekanntgegeben. Dabei handelt es sich um einen vollständig synthetischen und serotyp-unabhängigen Impfstoffkandidaten zur Vorbeugung gegen Pneumokokken-Erkrankungen, der sich derzeit in der klinischen Phase befindet.
Die für das erste Quartal 2026 angekündigten Hauptergebnisse belegen nun laut Virometix ein exzellentes Sicherheitsprofil und robuste Immunantworten auf alle drei Zielantigene des Impfstoffs. Daher fühlt sich das Biotech-Unternehmen ermutigt, die Entwicklung von V-212 fortzuführen, sowohl als Einzelimpfstoff als auch in Kombination mit zugelassenen Pneumokokken-Konjugatimpfstoffen (PCVs).
Angesichts des dringenden Bedarfs an einem solchen Impfstoff äussert sich CEO Anna Sumeray „sehr erfreut, positive Ergebnisse bekanntgeben zu können, die das überragende Sicherheitsprofil und die Immunogenität von V-212 bestätigen“. Ausserdem belegten die Daten die wirkungsvolle Verwendung synthetischer virusähnlicher Partikel (SVLP) für die Entwicklung selbstadjuvanter Breitbandimpfstoffe, deren Herstellung zudem einfach zu skalieren sei. Virometix ist Sumerays Worten zufolge davon überzeugt, dass V-212 das Potenzial besitzt, die Lücken der bestehenden PCV-Abdeckung zu schliessen.
Virometix wurde 2009 als Ausgliederung der Universität Zürich gegründet und ist Mitglied im Bio-Technopark Schlieren-Zürich. Das privat geführte Unternehmen entwickelt eine neue Generation vollständig synthetischer Impfstoffe, um gezielte und schützende Immunantworten gegen Infektionskrankheiten und Krebs auszulösen. ce/mm